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Bedeutung der Artenvielfalt | RescuePlanetLife


Die Bedeutung der Artenvielfalt:

Was passieren wird, wenn Arten verschwinden....

Die Artenvielfalt - auf der ganzen Erde gibt es die verschiedensten Tiere und Pflanzen. Jede Tier- und Pflanzenart spielt in Ökosystemen eine wichtige Rolle. 
Besonders artenreiche Gegenden sind die Amazonasregendwälder. 
Doch schon jetzt sind massenhaft viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. 

1 Millionen Tiere sind bedroht 


Das Klimabeispiel Eisbär: 
Der Eisbär lebt in der Arktis. Seit einigen Jahren schmilzen riesige Eisflächen davon, der Lebensraum des Eisbären. Und genau da liegt das Problem; der Klimawandel lässt jährlich tonnenweise Eis schmelzen. Da der Eisbär sich hauptsächlich von Robben ernährt und diese am besten auf dem Eis fangen kann, wird es durch das Verschwinden des Eises zunehmend schwieriger für den Eisbären Beute zu fangen. Sie drohen massenweise zu verhungern und könnten schon bis 2040 Geschichte sein.

Jetzt könnte ein Verschwinden einer Art nicht sofort das Weltende bedeuten, aber das zentrale Problem ist, dass so viele Arten auf einmal stark bedroht sind, wie noch nie zuvor. Affen, Bären, Nashörner, Tiger usw. drohen zu verschwinden, und zwar für immer! 

Beispiel Wälder: der Mensch holzt in massiven Dimensionen wichtige Wälder ab. Besonders alte Wälder speichern enorme Massen an CO2 und binden es. Somit gewährleisten uns Pflanzen frischen Sauerstoff zum Atmen. Außerdem regulieren Bäume das Weltklima. Sie sorgen für angenehme Temperaturen und sind Teil des Wasserkreislaufes zwischen Boden und Luft. Zudem sind Wälder das Zuhause der Fauna, aber auch vieler indigenen Völker. Ein prachtvolles Ökosystem, das geschützt werden muss. 

Durch Abholzen großer Waldflächen ist ein großer Teil der dort lebenden Artenvielfalt in Gefahr, Böden werden unfruchtbar, CO2 kann nicht gebunden und aufgenommen werden und der Wasserkreislauf wird gebrochen, d. h. es kann zu Überschwemmungen führen oder gar Regenausfall. Alle 2 Sekunden wird weltweit ein Fußballfeld an Bäumen gerodet. 

Beispiel Insekten und Mikroorganismen: Bienen bestäuben Pflanzen. Viele Pflanzenarten sind auf das Bestäuben der Bienen angewiesen, denn ohne sie können sie sich nicht vermehren. Viele Nahrungsmittel sind zudem abhängig von Bienen, wie Obst und Gemüse. 
Andere Insekten zersetzen tote Tiere und räumen auf wie beispielsweise Ameisen, Käfer aber auch Mikroorganismen, die dadurch Luft und Wasser säubern und besonders wichtig für die Artenvielfalt sind. Das Einsetzen von giftigen Pestiziden in der Landwirtschaft tötet wichtige Insekten, weshalb die Insektenzahlen stark zurückgehen. 

25% aller Säugetiere stehen auf der Roten Liste

Beispiel Nahrungskette: Stirbt eine Tier- oder Pflanzenart aus, kann es zu einem Ungleichgewicht in der Natur kommen. Stirbt beispielsweise der Löwe in Afrika aus, vermehren sich Gazellen immens. Nach kürzester Zeit gäbe es schon eine Art Plage dieser Tierart, denn ihr natürlicher Feind ist ausgestorben. Klingt jetzt erstmal nicht schlimm, aber das ist es! Wird eine Spezies zur Plage, ist das nie positiv, denn dahinter verbirgt sich das Negative. Gazellen ernähren sich von Gräsern und Blättern. Bei einer Plage wird es weit und breit keinen grünen Fleck mehr geben, da alles abgegrast und verspeist wurde. Andere Spezies hätten kaum Überlebenschancen, da es schlichtweg keine Nahrung gibt. Im Endeffekt könnte eine weitere Tierart aussterben wie z.B. die Giraffe, die auch von Gräsern etc. abhängig ist. Das gesamte Ökosystem steht im Ungleichgewicht. Auf Dauer funktioniert das nicht und es kann zusätzlich zu knappen Ressourcen wie Wasserknappheit führen. Ein Teufelskreis, der nicht aufhören wird. Sterben zu viele Arten aus, droht ein ganzes Ökosystem zu kollabieren. Keiner weiß bisher was das genau bedeutet, aber die Wissenschaft ahnt schlimme Konsequenzen für Mensch und Tier und somit das Leben auf dem Planeten. 

Beispiel Klimawandel: der menschengemachte Klimawandel ist einer der größten Bedrohungen in unserer Zeit. Der Klimawandel wird einiges verändern und Wetter verschlimmern. Schon jetzt sind Teile Afrikas so trocken wie noch nie zuvor. Kein Lebewesen kann bei diesen Bedingungen überleben. Seen sind ausgetrocknet und der Regen bleibt lange aus. Auf anderen Teilen der Erde gab es noch nie so schwere Überschwemmungen wie in Indonesien beispielsweise. Durch Schmelzen der Pole und das Ansteigen des Meeresspiegels stehen bereits viele Orte unter Wasser. Plastikmüll findet von alleine ins Meer. 
In Australien gibt es die heftigsten Busch- und Waldbrände weltweit. Über 1 Milliarde Tiere sind verbrannt und Tiere drohen auszusterben wie die hilflosen Koalas. 
Auch die Ozeane werden wärmer. Bereits ein erhöhter Durchschnittswert von 1°Celsius bedeutet viele Schäden der Korallenriffe und Fische. Korallenbleichungen bedrohen das gesamte Ozeanökosystem und Räuber-Beute Beziehungen werden zerstört.

Starke Unwetter durch die globale Erderwärmung werden zunehmend häufiger und intensiver. Über 1 Milliarde Menschen werden in Zukunft in Richtig Norden flüchten aufgrund von Wassermangel, Nahrungsverlust und schwindende Überlebensbedingungen. 

Beispiel Überkonsum: der Mensch konsumiert und konsumiert in Massen. Wir leben im totalen Überfluss, was der Umwelt und ihrer Artenvielfalt schadet. Überfischung bedeutet, wenn mehr Fische industriell gefangen werden als nachkommen können. Haie und Vögel finden zu wenig Nahrung durch Überfischung. Manche Fische, die noch immer im Supermarkt zu kaufen sind, dohen Auszusterben. 
Auch am Beispiel von zu hohem Papierverbrauch, zeigt sich, dass Wälder verschwinden und somit auch die Artenvielfalt. Auch durch unseren viel zu hohen Fleischkonsum müssen große Flächen für Rinder und Kühe etc. her. Auch Soja als Futtermittel für Nutztiere zerstören riesige Waldflächen im Amazonas-Regenwald. Daher heizt der hohe Fleischkonsum das Klima so sehr an.


Fazit: Alles auf der Erde ist miteinander verflochten und verbunden. Der Klimawandel, das Abholzen der Wälder, der Überkonsum und der Verlust der Artenvielfalt ist alles miteinander verknüpft. Alles, was durch den Menschen hauptsächlich ins Ungleichgewicht gebracht wird, wird weitreichende Folgen für das Leben auf dem Planeten haben. Jede noch so kleine Tat, hat aufs Große betrachtet eine enorme Auswirkung auf die Fauna und Flora! Im Positiven bedeutet dies aber auch, dass jede Tat von uns das Klima retten kann, indem man den eigenen Lebensstil bewusst wahrnimmt und Aspekte verändert: "Muss ich wirklich jeden Tag Fleisch zu mir nehmen?, Nehme ich nicht lieber den Bio-Apfel, der 10 Cent mehr kostet?..." 
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